Gedichte   2016

 

Neujahr 01.01.2016

Das Jahr Geboren aus der Nacht, 2016 ist mit dem Morgen erwacht, ich hoffe es hält gutes bereit, es wird ja auch mal langsam Zeit.

 

Nur Wüste 06.02.2016

Was lang gewesen noch bestand, was sich jüngst in meiner Hand befand rinn hindurch als sei es feiner Sand. Mein Weg die suche nach bestand doch was ich fand war feiner Sand.

 

Der Regenmacher 07.02.2016

Donner zieht am Himmel auf ein tiefes grollen ich vernahm, ein Bollwerk aus Schwarzen Wolken erhob sich aus dem nichts, von weit zu sehen Blitze waren zuckten Erdwert´s viel der Zahl. Mit einem male war er da ein Schatten wie ein Berg, dunkel die Gestallt. Ein Forhang ging hernieder der Schatten in der mitte Stand mit einem bis zum Boden reichenden Gewand, der Donner erhob seine Stimme laut der Regenforhang bebte, die Blitze zuckten zu Boden und der Regen Strahlte hell, mit ausnahme des Schattens, der im nächsten moment verschwunden war. 

 

Bedeutungslos 07.02.2016

Was bedeutet die Welt ganz allein unterm Himmelszelt. Was bedeutet das Leben mit einer leere. Was macht das Leben Lebenswert und wär es ohne Wert Verkehrt.

Ohne nutzen ohne Zweck wie ein kleines fleckchen dreck, wie ein Schatten in der Sonne..

 

Ein Rat 07.02.2016

Nimm von deinen ängsten keinen Rat, zeig ihnen die kalte Schulter bleibe hart, den Kampf entscheidet nur dein Mut und so Gott will wird alles gut.

 

Zug der Zeit 08.02.2016

Erbarmungslos der Zug der Zeit, an jedem Bahnhof an dem er hält ein Jahr wie ein Blatt im Herbst vom Kalender fällt, auf unsrem Weg zur Endstation, aussteigen würd ich sofort an einem Bahnhof wärst du dort, deshalb sobald der Zug anhält mein blick aus jedem Fenster fällt.

 

Ein zarter Klang 11.02.2016

In den tiefsten tiefen meines Herzens, hör ich deines Namens klang, sollte er nicht mehr erklingen knüpfe man für mich den Strang, denn die schwere eines lebens ohne diesen zarten klang denn keiner ward je schöner als er an mein Ohr gelang, wär tragbar kaum und untragbar schlicht könnt ich nicht mehr erblicken dein zartes Angesicht.

 

Auf dünnem Eis 21.02.2016

Als ob ich wandle auf dünnem Eis, vorsichtig Schritt für Schritt drohts hier zu brechen oder wenns nicht Sicher ist gehts auch mal einen Schritt zurück. Doch das feste Land kann ich schon sehn, das Sichre Ziel vor meinem Aug, ob wenn auch unsicher ob ich’s je erreich, das Ziel es zieht mich treibt mich an, an nicht's andres ich noch Denken kann, ach käme ich doch Morgen an.

 

Die Klaue 23.02.2016

Mein Bein umfast die kalte Klaue, händeringend such ich nach halt sie zieht mich nach unten immer stärker und dann beginnt mein fall, jedoch einen Boden seh ich nicht ich falle weiter weiter und weiter meine Lungen sind schon leer drum schreien kann ich nicht mehr, aber wozu auch denk ich mir und genieß den fall vortan, lass mich nie kommen unten an.

 

 Mein Buch 27.02.2016

Leere Seiten hat mein Buch es steht rein gar nicht´s drin, wenn ich was aufzuschreiben dann versuch bekomm ich´s schlicht nicht hin, sobald ein Wort auf einer Seite steht dauert es gar nicht lang und die Buchstaben fangen zu wackeln an, fallen dann aus dem Buch heraus zu meinen Füßen hin, dort giebt es einen kleinen Berg da steht dann alles drin.

 

Kuss der Morgensonne 27.02.2016

Die Morgensonne küsst mich sanft, ein zarter hauch auf meiner Wange, von dem ich träumt so lange, oh Götter habt danke für diese wonne, so ist´s der Augenblick nur klein, dennoch ist er auf Ewig mein.

 

Wolke Elke 01.03.2016

Die kleine Wolke Elke liebte die form von einer Nelke, drum wenn sie nicht grad nicht regnen musste, war es das schönste was sie wusste, sie blies ihre backen auf zog die Mundwinkel hinauf, dafür gab es Applaus für sie zu hauf denn am Himmel die schönste Nelke, das war die kleine Wolke Elke.

 

Alles 02.03.2016

Alles was mein Herz begehrt, ist der Mensch der es wirklich wert, mein Leben in seine Hand zu legen ob bei Sonnenschein oder bei Regen, der jenige der meine bestimmung ist, der mich wie ich auch ihn vermiss, wenn er mal nicht in meiner nähe ist, zu spüren das er jedoch immer dar, an jedem Tag in jedem Jahr. Auf gegenseitiges Wohlergehn bedacht ob am Tage oder in der Nacht, ich hoff ich begehre nicht zu viel denn das ist mein allergrößtes Ziel.

 

Mutter 04.03.2016

Ich Danke Dir für deine Stärke,

mit der Du mich gebändigt hast.

Ich Danke Dir für deinen Mut,

mit dem Du mich erzogen hast.

Ich danke Dir für deine Hoffnungen,

die Du in mich gesetzt hast.

Ich Danke Dir für deine Kraft,

die Du für mich aufgebracht hast.

Ich Danke Dir für deine Zeit,

die Du für mich geopfert hast.

Ich Danke Dir für Deine Liebe,

mit der Du mir ein Herz gegeben hast.

Für Deinen Dir bevorstehenden Kampf will ich Dir Etwas Zurückgeben.

Die Stärke,

um den Kampf für Dich zu entscheiden und durchzuhalten.

Den Mut,

um niemals aufzugeben und weiter zu kämpfen.

Die Hoffnung,

an das Gute und noch viele schöne Jahre

Die Kraft,

um den Kampf durchzustehen auch wenn er länger dauert.

Die Zeit,

um deine Wunden zu heilen und neue Kraft zu schöpfen.

Die Liebe,

um Dir zu sagen geh noch nicht.

 

Eine kleine Melodie 19.03.2016

Leise leise spielet sie, die kleine schaurig Melodie,

die Melodie Melankolie, immerzu ich höre sie.

Die Teufelszungen singen sie, so schaurig schön die Melodie, doch schönheit die verbergen sie.

 

Schwere 19.03.2016

Wie eine schwarze Feder schwer, zu boden sinkt und fliegt nicht mehr, wie schön es anzusehn doch wär wenn sie im Federkleid doch sehr  in Seidenglanz gehüllt nicht schwer, sich Spiegelt in der Sonnestrahlen Heer, doch wärme währet hier nicht mehr.

 

Nur ein Traum 19.03.2016

Erwacht in einem dunklen Traum, kein ausweg zu sehn Endloser Raum, Totenstille rings umher ich sehe keinen Ausweg mehr, mein kleines Herz es füllt sich lehr. Ich Wünscht ich wünschte mir so sehr das dieses länger nicht so wär.

 

 Namenlos 05.04.2016

Ohne Namen ruf ich Dich, ruf Dich doch Du hörst mich nicht, dennoch ohne Dich zu fühlen spür ich Dich, in meinen Gedanken ewiglich.

 

Irrlicht 05.04.2016

Verirrt im Leben und niemand kann mir eine Richtung geben, aber selbst hier ist man nicht allein, das Irrlicht es wird bei mir sein. Auch wenn´s mir weiset nicht den Weg, es Spendet Trost mir unentwegt.

 

Zeitgefühl 06.04.2016

      Hab jedes Zeitgefühl verlorn, es fühlt sich an als wär ich nie geborn. Der Zeitgeist dreht unerbittlich an der Uhr und bitt ich ihn so bleibt er stur, die Zeiger drehn sich vorwärts nur.

 

Seelenheim 09.04.2016

Einsam wandernt Seele, auf der Suche nach dem Glück auch wenn sie´s bereits gefunden lindert nicht das kleinste Stück, jede Nacht ich hör sie Weinen Sehnsuchtsvolle Tränen viel, in jeder einzlen die zu Boden fällt seh ich kurz dein Angesicht bis sie mir durch die Finger rinnt und im Sand wieder erlicht.

 

 

 Schimmer 10.04.2016

Bezaubernd legt die Abendsonne ihren schein auf Berg und Tal, Deine Augen strahlen voller wonne, als seie es das erste mal, wie ein Schimmer winzger Diamanten gleich, in sanfter Explusion. Ganz versunken ist zu sehn, nur noch ihr schleier blutendrot und kurz darauf stirbt sie, einen ihrer täglich Tod. Ihr Gefatter in Sanftbleichem strahlendem Gewand, nimmt nun gar Tausend Sterne bei der Hand, um am Purpurdunkelblauen Himmel dann, zu Wandeln wie in einem Bann, wohlbehütet die ganze Nacht herlang. Im weichem Mondlicht deiner Wangen schein, möcht auch ich dann ruhen, mein Engel mein.

 

 Schwaden 13.04.2016

 Der Morgennebel hebt sich beschaulich über grüne Auen, Rehe stehen wie erstarrt allzeit zur flucht bereit, der Waldrand erhebt bedrohlich finster sich, ein leichter Wind treibt Nebelschwaden wie im spiele vor sich her und wenn die Sonne aufgegangen sieht man davon nichts mehr.

 

 Herz 13.04.2016

 Dunkle Sehnsucht fliegt heran und legt sich schlafend auf mein Herz, schwermutsfolle blicke schweifen Himmelwärts, Tränenschauer ziehn vorbei.

 Der Hoffnung schimmernd glanze zart mein Herz am schlagen hält, sie auch wird es sein die bei mir bleibt bis zum ende dieser Welt.

 

 Seelenregen 14.04.20

 Der Regenvorhang malt Gestalten man kann sie deutlich sehen, die Siluetten schwerelos als würden sie schweben und nicht gehn. Manche groß und andre klein welch ein gespenstiges stelldichein. Dann mach ich meine Augen auf

 ein Traum nam gerade seinen lauf, der Regen ist nun zwar noch da aber ohne die Gestaltenschar.

 

Sicherung 29.04.2016

Rastlos rastlos ohne ruhe, wie ein Uhrwerk immezu Gedanken machen ihre Runden, in meinem Kopf gibt´s keine ruh, bis auf wenige Momente und die kost ich restlos aus, denn wenn du bist in meiner nähe fliegt die Sicherung mir rauß.

 

 Meine Qual 30.04.2016

Meine Augen wollen dich nie mehr vermissen, meine Lippen wollen nur die deinen Küssen, meine Finger jeder an der Zahl wenn er dich nicht berührt welch Qual,  all diese Qual ertrage ich, bis du mir endlich sagst, ich Liebe dich.

 

Sternelein 30.04.2016

Bist mir so fern, wie ein Lichtjahre entfernter Stern, ich seh dich durch mein Fernrohr klein, seh dich jeden Abend funkeln Sternelein, nur dann fühl ich mich nicht so allein.

 

Mitternachtstanz 01.05.2016

In manchen warmen Sommernächten wenn die Grillen singen längst ihr Lied, ein stell dich ein aus Tausend Lichtern wie das Aug es selten sieht, ich schau hinauf und seh sie tanzen fühl mich als wär ich mitten drin, ich geb mich diesem Schauspiel mit meiner ganzen Seele hin.

Ach würd die Welt doch Leuchten jede Nacht in diesem glanz, kein Kind mehr hätte Angst im dunkeln und ihre Augen würden nur noch funkeln.

 

 Du 21.05.2016

Du meine Inspiration, die du die Feder sanft mir führst, die Mutter dieser Wörter, ohne dich wärn diese Seiten leer auch diesen Text gäb es nicht mehr, drum grüble nicht wenn du diese Zeilen liest, erfreue dich an ihrem sein denn genau wie sie, wirst auch du für immer in meinem Herzen sein.

 

Schatten 24.05.2016

Schattenschauer, gehetzet von der Sonne Fluch, angetrieben von der Angst sich Aufzulösen Schutze such,

in jeder Ritze jedem Spalt such ich einen festen halt und sollt sie mich dann dennoch packen ich armes kleines Dunkelding, so ist mir eines doch bewust wieder werde ich Geboren wenn die Sonne ihren Kopf dann senkt und wie lange ich dann bleibe, solang sie mir ihren blick nicht schenkt.

 

Der Stein 24.05.2016

In meiner Brust ein schwarzer Stein, trägt in sich ein Leid aus längst Vergessner Zeit, umschlungen von einer Dornen Rank es schwächt mich und er macht mich Krank.

Der Stein er mich nach unten zieht, dorthin wo man wenig Licht nur sieht, doch meine Kraft ist nicht am Ende drum arbeite ich für diese Wende, in der die Ranke und der Stein gesprengt und jemand der mir die Welt bedeutet an mich Denkt.

 

Deine Stärke 25.05.2016

Stell dich vor den Spiegel und schau dir in die Augen tief, erblicke deine Stärke die in dir ruhend schlief, 

so wie der Pflanze junger Spross gelegt in Mutter Erdes Schoß, von klein auf gehütet bis er groß. Mach von ihr gebrauch weck sie auf in deinem Bauch und nutze sie geschickt vortan, so kommen nie wieder Ängste an dich heran.

 

Dann 06.06.2016

Die Zeit legt sich zur ruhe nieder, auch ich schließ meine Augenlieder, Träum von den Lippen sanvtem Kuss und dann für immer schlafen muss. Bis dann der Morgen bricht heran, die Sonne lockt mich magisch an, ich folge ihr und sehe dann.

 

Wohlbehütet 06.06.2016

Der finstre Mantel Dunkelheit legt sich beschaulich nieder, drum ist es wieder an der Zeit singet die Abendlieder und wenn diese dann ganz leis verhalln, so hört mann sie vielleicht lachen, die Englein droben im Himmelszelt die deinen schlaf bewachen.

 

Eine Tür  11.06.2016

Schwacher Geist und müde Knochen, manche mehrfach schon gebrochen, dennoch Felsenfest und unbeirrt, niemand der mein Herz Verwirrt denn dessen Tür ist stark bewacht, nicht mal eine Übermacht sich einlass könnt verschaffen, noch mit ach so starken Waffen, diese Tür öffnest nur du und es gehört gar nicht viel dazu.

 

Der Baum 11.06.2016

Wie die Äste eines Baumes, jeder der Anfang eines Traumes, alle führen dich zum Stamm und zu deinen Wurzeln dann, die Träume wachsen stück für stück gib acht das sie dir niemand pflückt.

 

 Anfang 11.06.2016

Warum jeder Anfang ein Ende haben muss, denk ich drüber nach und komm zum entschluss, es muss nichts sein wie es geschrieben steht, in deinen Gedanken es immer weiter geht denk dir anstelle eines Endes einen Anfang aus und das Ende geht dir aus.

 

 Der Himmel 12.06.2016

 Wolken hängen tief und schwer, den Himmel sah ich lang nicht mehr, die erimmrung wie er ausgesehn in meinen Gedanken bleibt bestehn, schlimmer wär´s wenn ich ihn nie gesehn.

 

 Das Buch des Vergessens 12.06.2016

Ob Taten groß ob Tatan klein jede steht in einem Büchelein, ob sie Ehrenvoll oder mit Hinterlist, ob von Liebe oder Hass getrieben alles steht nur dort geschrieben.

Dei Zeit läßt die Zeilen dann Verblassen manche die sich schon nicht mehr Lesen lassen, auch wenn die Zeilen eingebrannt und schmerzlich sind, auch die Vergehn mein junges Kind. Nimm neuen Mut und das Schicksal bei der Hand, setz eine neue Zeile an so fügt sich alles dann.

 

  Ringer 02.07.2016

Schimmernd erwacht der Morgentau ein leuchten wie von Tausend Sternen, das Morgenrot in voller Pracht wie ein Phönyx aus der Nacht, der Tag mit einer sanften Explusion erwacht, mal sehn was er uns neues bringt ein jeder mit seinem Schicksal ringt.

 

Ostwind 25.07.2016

Zart verneigen sich die Gräser wenn der Wind von Ost auffrischt, so denn er dann mit seinen böhen jede Träne weggewischt, ein lächeln zaubernd stehst du da in mitten drin der Gräserschaar und im Ostwind weht Dein Haar. In der ferne brechen Wellen und es kreischt die Mövenschaar. Die Gedanken richtung Meer und keine Träne fließet mehr.

 

Atemlos 25.08.2016

Raub mir die Sinne, raub mir den Verstand, jedoch reiche mir dafür deine Hand, dann vergesse ich noch Luft zu holen, aber egal du hast mir ohnehin schon mein Herz gestolen.

Und wenn nicht ich hätt´s dir Geschenkt weil an diesem, niemand außer dir daran hängt.

 

 Meine Sonne 01.09.2016

In meinem Kopf ein Universum, der Strahlendste Gedanke der bist du und all meine Planeten kreisen um dich immerzu, mit deiner wärme erhältst du alles am leben, wer weiß was wohl wäre, würd es dich dort nicht mehr geben.

 

 Reise 03.09.2016

Der Weg ist noch Meilenweit und gefühlt begrenzt ist nur die Zeit, ein Schatten der mir auf der Fers so nah, er folgt mir und ist immer da. Doch furcht bereitet er mir keine ich seh nach vorn und kenne nur der richtung eine, ich sehn mich nach dem end der Reise und ich wünschte mir ganz leise, das dort wo sie zu ende geht, du da bist und die Sonne auf geht.

 

Weltenrand 20.09.2016

Die tiefste tiefe die der Mensch erfand, ist die am End der Welt, der Weltenrand. Keiner hat ihn jeh gesehn, doch die furcht war groß bei allenen den, die an Märchen glauben, drum Rat ich dir glaub nur deinen eigenen Augen. Sonst läufst du vielleicht dein ganzes Leben fort, vor etwas was nicht existiert, an keinem Ort.

 

Der Schein 24.09.2016

Der Morgen durchbricht die Finstre Nacht auch fühlt sich´s nicht so an, drum zeige mir was er vermag und ob er bricht den Bann, der mich verfolgt seit Jahr und Tag, so will ich denn der Sonne schein, erwärmen lass mein Herz, auf das es lindert alle zeit den in ihm wohnend Schmerz.

 

Zweifel 25.09.2016

Warum ihr zweifel plagt ihr mich, könnt ihr nichts andres tun, so irgendwann erschlag ich euch dann könnt ihr in Frieden ruhn.

 

Trübe 30.09.2016

So klein die Freude die sie macht, gleitet auf Pfoten ganz bedacht, verursacht manches Ärgernis, doch ihre treue ist gewiss und so machesmal hast du gelacht, weil sie so viel Unsinn macht. Ein teil von unsrem Leben den wir nie freiwillig ab würden geben, doch wenn das Schicksal sie dann ruft, keins der sieben übrig ist, sodann fangen Trübe Zeiten an. Doch Heute hört ihr nicht den ruf, eins war noch da und ob das wohl das letzte war, wer weiß das schon, sie ist noch da!

 

Der Herbst 12.10.2016

Eine Krähe einsam fliegt, ihr Schrei über den Feldern liegt, Schallt weiter übers ferne Land der Herbst ist da. Die Luft wird kühl der Abend immer früher kommt, Schwermut liegt auf dem Gemüt, doch am offenen Kamin beim Feuerknistern und einem Glase Wein er ganz schnell wieder verfliegt.

 

Die Krähe 12.10.2016

Eine schwarze Decke liegt im Feld wenn die Rabenschaar über die Ernte her fällt, die  Schnäbel voll mit Mais gesteckt und schon was böses ausgeheckt, der Vogelscheuche schöner Hut der steht nun Krähe Karlo gut und die Moral von der Geschicht die Vogelscheuche scheuchte nicht.

 

Schattenherz 25.10.2016

Den Blick geneiget Bodenwerts, im Innern sitzt ein kaltes Herz, das wartend schlägt zu jenem Tag, es jemand doch erweichen mag. Ein Dunkler Schatten darauf liegt, der es in seinem Schoße wiegt, nur eine es ihm entreißen kann und finde ich sie Endlich dann, ich schenk es ihr von da fortan. Bis gezählt der Tage alle sind und das Leben dann verrinnt.

 

Der Sternenbaum 26.10.2016

Jede Nacht erscheint mir in meinem Traum, ein Wunderschöner Sternenbaum. Anstelle von Blättern hat er Sterne, sie leuchten das man ihn sieht schon aus der ferne. Jedes mal wenn ich ihn sehe, denke ich daran, ob ich vielleicht ein kleines Sternchen haben kann, doch sie hängen zu hoch ich komm nicht dran.

Die Sternensehnsucht stätig wächst und wenn sie einmal groß genug, ich erreich einen Stern und der ist mir genug.

 

Der kahle Ast 05.11.2016

Mein Blick ins Graue wendet sich, vorm Fenster Wolken schieben sich, dicht an dicht wie eine Wand und bringen Trübsinn übers land. Die Sommerzeit dahingestohlen ach könnt ich sie doch wieder holen. Der Kalte Herbstwind holt die Blätter bis keines mehr am Baume wankt und nur noch ein Gerippe in seinem Rüthmus schwankt. Auch ich des Nachts schon Aufgeschreckt als ein kahler Ast, sich bedrohlich vor dem Fenster reckt, ein Trugbild nur das mich erschreckt das hat der Herbstwind ausgeheckt.

 

Unsichtbar 26.11.2016

Die Luft ist damit angefüllt man kann ihn deutlich spürn, im Blindflug wandle ich dahin kann mich nicht orientiern, ein Schleier  zart wie Engelshauch fährt mir über meine Wange, nach deiner Berührung zahrt sehn ich mich schon so lange.

 

Das Grab 18.12.2016

Einsame Nächte foller Verdruss, die Sehnsucht nach der Liebe Kuss, jede Nacht noch schwärzer scheint Tränen der Verzweiflung hab Geweint, doch selbst in der Dunkelheit tiefem Grab ich meine kleine Hoffnung hab. An der ich halte ach so fest, bis sie mich eines Tages doch Verlässt.

 

In Händen 18.12.2016

Und wieder steh ich da, mit meinen Händen lehr, noch Gestern voll von feinstem Sand, so viel Hoffnung in der Hand, doch durch die Finger langsam rinnet er, immer immer mehr und jedes noch so kleine Korn, es schmerzt mich ach so sehr, ich heb sie einzeln wieder auf, jedes um jedes mal, doch zieht sie es immer wieder weg von mir, Tausende an der Zahl.

 

 Finsterding 22.12.2016

Ein Finster Ding, ich neulich fing, so legt mich auf die lauer hin, als es dann kam ich denk ich spinn, es verdunkelte mir doch jeden Sinn, bis mir dann doch ein Licht aufging.

 

Vergessen 22.12.2016

Die Nacht, sie legt sich Gähnend nieder, Streckt und Reckt die Müden Glieder, schluckt die Welt und schlafed ein, am Morgen wird´s Vergessen sein.

 

Sargnagel 22.12.2016

Welch ein Narr dem Tod sprigt auf die Schippe, oder hängt sich gar an eine Strippe, das Tränen Weint die ganze Sippe, gebt euch nicht auf ich´s auch nicht tu, es geht noch früh genug der Sarg euch zu und dann habt ihr für Ewig Ruh.

 

Herzenschein 23.12.2016

Ein Herz im Bann, verzaubert ganz, erleuchtet in der Liebe Glanz, fülled sich, mit gleißend Licht, wenn eines zu dem andren spricht.

 

Meine Zeit 23.12.2016

Gehüllt in Schweigend zufersicht, ich blicke doch ich sehe nicht, Gefangen in der Auge Zeit, meine Ilusion grüßt die Unendlichkeit.

 

Weltschmerz 23.12.2016

Der schmerz der Welt, unmessbar Groß, weinend in der Mutter Schoß, auch er wird nicht vergehen wenn wir in eine andre richtung sehn, doch lindernd leget sich ihre Hand, auf jedes noch so arme Land, wischt jede einzelne Träne fort und lindert spricht sie Wort für Wort.